Valls fordert EU-weite Antwort auf Flüchtlingskrise

Valls fordert EU-weite Antwort auf Flüchtlingskrise
Von Euronews
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Frankreichs Ministerpräsident Manuel Valls hat im nordfranzösischen Calais eine EU-weite Antwort auf die derzeitige Flüchtlingskrise gefordert. Auch

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Frankreichs Ministerpräsident Manuel Valls hat im nordfranzösischen Calais eine EU-weite Antwort auf die derzeitige Flüchtlingskrise gefordert. Auch sei ein entschlossenes Vorgehen gegen Schlepper und illegale Migranten notwendig. Man müsse zwischen Asylberechtigten und illegalen Einwanderern unterscheiden, so Valls.

“Ganz Europa ist von dieser außergewöhnlichen Krise betroffen. Wir müssen etwas dagegen tun. Wir brauchen eine enge Zusammenarbeit zwischen der EU-Kommission, den Mitgliedsstaaten und den EU-Beitrittskandidaten.”

Déterminé à avancer sur la question difficile des migrants, je suis ce matin à Calais avec la Commission européenne. pic.twitter.com/MmTLIHtaP7

— Manuel Valls (@manuelvalls) 31. August 2015

Viele Asylanträge stammen von Bürgern aus Balkanstaaten, die der EU beitreten wollen. EU-Grundrechtekommissar Frans Timmermans war ebenfalls vor Ort. Er sagte: “Wir müssen noch weiter gehen. Wir brauchen einen dauerhaften Mechanismus zur Verteilung der Flüchtlinge. Dieser könnte in Krisenfällen angewandt werden, nicht in Normalfällen, sondern immer dann, wenn es eine Krise gibt.”

Mon intervention au point presse à Calais avec manuelvalls</a> est disponible ici: <a href="http://t.co/CC7uz4It1L">http://t.co/CC7uz4It1L</a> (text) <a href="http://t.co/0kFJRuTIUf">http://t.co/0kFJRuTIUf</a> (vidéo)</p>&mdash; Frans Timmermans (TimmermansEU) 31. August 2015

Am 14. September wollen sich die Innen- und Justizminister der EU in Brüssel zu einer Sondersitzung treffen, um über eine Lösung der Flüchtlingskrise zu sprechen. Das Treffen hatten Deutschland, Frankreich und Großbritannien beantragt.

A Calais avec le Premier Ministre et la Commission Européenne : une réponse humaine et responsable au défi migratoire pic.twitter.com/tnOUm7BEXD

— Bernard Cazeneuve (@BCazeneuve) 31. August 2015

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