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Schicksalswahl in Katalonien

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Schicksalswahl in Katalonien
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Es sind keine normalen Regionalwahlen, die in Katalonien an diesem Sonntag anstehen. Für Spanien steht viel auf dem Spiel, es geht um die Einheit des Landes. Denn laut dem Willen des katalanischen Regierungschefs Artur Mas sollen die Katalanen auch darüber entscheiden, ob die wirtschaftsstarke Region künftig noch zu Spanien gehört. Sollte Mas und sein separatistisches Bündnis “Junts pel Sí” (Gemeinsam fürs Ja”) gewinnen, wollen sie binnen 18 Monaten eine eigene Nation ausrufen. Die Stimmung auf der Straße ist gespalten.

Ich möchte, dass wir vereint bleiben und dass diese Sache auf bestmögliche Weise gelöst wird.

“Das ist ein notwendiger Prozess, nach dem, was in den vergangenen Jahren passiert ist. Ich glaube, das führt zu Veränderungen, zum Besseren. Meiner Meinung nach geht es in die richtige Richtung. Aber mal sehen, was passiert”, so Ot Guillen.

Emilio Sánchez meinte dagegen: “Ich bin nicht für die Autonomie. Ich will nicht von Spanien getrennt werden. Ich bin Katalane, seit ich eine katalanische Frau geheiratet habe, meine Kinder und Enkel sind Katalanen. Ich möchte, dass wir vereint bleiben und dass diese Sache auf bestmögliche Weise gelöst wird.”

Die Abspaltung hätte unabsehbare politische und wirtschaftliche Folgen nicht nur für Katalonien, sondern auch für Spanien. Katalonien würde automatisch aus allen internationalen Organisationen ausgeschlossen werden. Zahlreiche katalanische, aber auch internationale Unternehmen drohten bereits mit einer Abwanderung im Falle der Autonomie.

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