Scharfschützen und Lebensrhythmus: Sicherheitsmaßnahmen in Paris und Brüssel

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Von Euronews mit WNE
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Frankreich setzt 10.000 zusätzliche Soldaten ein

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Während die Minister der EU-Staaten in Brüssel neue Überwachungsmaßnahmen beschlossen haben, ist die umfassende Kontrolle der Bevölkerung auf Brüssels Straßen schon Realität: Scharfschützen über dem Großen Markt, einer der wichtigsten Touristenattraktionen Brüssels. Taschenkontrollen und abgesagte Veranstaltungen beeinträchtigen den Alltag der Stadt, in der die Terroristen von Paris ihre Attentate geplant haben sollen.

Paris ist unterdessen in mehrere “Sektoren” eingeteilt, in denen Soldaten patrouillieren. “Unsere Truppen versuchen, das tägliche Leben in der Stadt zu überwachen und sich dem Lebensrhythmus von Paris und seinen Bewohnern anzupassen”, beschrieb der Pariser Militärgouverneur Bruno Le Ray den Einsatz.

5.000 Soldaten werden jetzt nach Paris abkommandiert, 5.000 weitere sind für die übrigen Landesteile vorgesehen. Damit wird die Zahl der Soldaten für den Antiterroreinsatz im Land mehr als verdoppelt. Bereits seit dem Attentat auf die Satirezeitschrift Charlie Hebdo im Januar setzt Frankreich 7.000 Soldaten zur Terrorabwehr im Inland ein.

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