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Anti-IS-Koalition will Dschihadisten "Luft zum Atmen" nehmen

Anti-IS-Koalition will Dschihadisten "Luft zum Atmen" nehmen
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Von Euronews
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Die Internationale Anti-IS-Koalition will ihren Kampf gegen die IS-Miliz intensivieren. Nach einem Treffen von 23 Mitgliedern des US-geleiteten

Die Internationale Anti-IS-Koalition will ihren Kampf gegen die IS-Miliz intensivieren. Nach einem Treffen von 23 Mitgliedern des US-geleiteten Bündnisses in Rom hieß es in einer Erklärung, man sei entschlossen, “gegen die globalen Ambitionen der IS-Miliz und ihre Ausbreitung über den Irak und Syrien hinaus vorzugehen”.

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Ziel der Koalition müsse es sein, dem IS an jeder Front “die Luft zum Atmen” zu nehmen, so US-Außenminister John Kerry. “Wir wollen den Druck in jeder Hinsicht aufrecht erhalten. Wir müssen ihre Versuche, Netzwerke anderswo aufzubauen unterbinden, ihre Finanzströme kappen und ihre Lügen entlarven. Wir sind entschlossen, alle Mittel, die uns zur Verfügung stehen, zu nutzen, um die Offensive an allen Fronten aufrecht zu erhalten”, so Kerry.

Militärisch gab es zuletzt Erfolge – in Syrien und dem Irak wurden die Dschihadisten mit massiven Luftschlägen zurückgedrängt. Der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier erklärte, rund 25 Prozent der vom IS gehaltenen Städte seien zurückerobert worden, dennoch müssten die Bemühungen fortgeführt werden. Auch der italienische Außenminister Paolo Gentiloni warnte vor “Triumphalismus”. “Es geht darum, unser militärisches Engagement im Irak fortzuführen, um von der IS-Miliz gehaltene Städte und Regionen zurückzugewinnen und gleichzeitig die befreiten Gebiete zu stabilisieren”, so Gentiloni.

Die Militärkoalition hatte Mitte Januar angekündigt, sich als nächstes vor allem auf die IS-Hochburgen Mossul und Rakka konzentrieren. zu wollen.

Productive discussion w/partners today on advances made in fight against #Daesh. Our coalition is growing stronger as we enter pivotal phase

— John Kerry (@JohnKerry) February 2, 2016

Das Bündnis erklärte zudem, dass man den wachsenden Einfluss der IS-Extremisten in Libyen mit großer Sorge beobachte. Sowohl Frankreich als auch die USA betonten aber, man habe nicht vor, Bodentruppen in das nordafrikanische Land zu entsenden.

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