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Zugunglück in Bayern: Mehrere Tote, mehr als hundert Verletzte

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Zugunglück in Bayern: Mehrere Tote, mehr als hundert Verletzte
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Bei einem Zusammenstoß von zwei Nahverkehrszügen in der Nähe von Bad Aibling im Landkreis Rosenheim sind mindestens acht Menschen getötet und über hundertfünzig weitere verletzt worden. Davon schweben 15 in Lebensgefahr, 40 weitere sind schwer verletzt.

Nach Polizeiangaben sind bei dem Zusammenprall der Züge mehrere Waggons entgleist. Dutzende Rettungswagen und Hubschrauber sind an der Unfallstelle im Einsatz.

Die Kollision ereignete sich heute morgen gegen 7 Uhr. Die Strecke zwischen Rosenheim und Holzkirchen ist wegen des Rettungseinsatzes großräumig abgesperrt.

Die Verletzten werden zum Teil in Krankenhäuser nach München ausgeflogen, doch deren Rettung gestaltet sich schwierig, da die Züge ineinander verkeilt sind.

Unterdessen hat die Polizei einen der Zugführer geborgen. Er ist bei dem Zugunglück ums Leben gekommen. Der Lokführer des zweiten Zuges wird noch vermisst. Der Zugbetreiber Meridian hat inzwischen eine Notrufnummer für Angehörige auf seiner Webseite veröffentlicht.

Über die Ursache des Unfalls ist noch nichts bekannt.

Die Polizei hat für heute Mittag (12 Uhr) eine Pressekonferenz im Rathaus von Bad Aibling angekündigt. euronews wird sie live übertragen.