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Europas Rechtspopulisten bejubeln FPÖ-Erfolg - Konsequenzen für Regierung in Wien gefordert

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Von Euronews
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In der österreichischen SPÖ werden nach dem starken Abschneiden des rechten FPÖ-Kandidaten Norbert Hofer nun erste Forderungen nach personellen

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In der österreichischen SPÖ werden nach dem starken Abschneiden des rechten FPÖ-Kandidaten Norbert Hofer nun erste Forderungen nach personellen Konsequenzen laut. Sowohl die frühere SPÖ-Spitzenpolitikerin Brigitte Ederer als auch die Vorsitzende der Sozialistischen Jugend Julia Herr forderten den Rücktritt von SPÖ-Chef und Bundeskanzler Werner Faymann.Die Kandidaten der regierenden SPÖ und ÖVP waren jeweils nur auf 11 Prozent der Stimmen gekommen.

In der Stichwahl tritt Hofer am 22. Mai gegen den Ex-Grünen Chef Alexander Van der Bellen an. Dieser landete mit 20 Prozent weit abgeschlagen auf Platz zwei. Ihm steht eine gewaltige Aufholjagd bevor, um in der Stichwahl auf über 50 Prozent der Stimmen zu kommen.

Deutlich leichter dürfte es für Hofer sein, die notwendigen Prozente im zweiten Wahlgang zu holen. Er kam am Sonntag auf satte 36 Prozent. Offenbar hat er einen Nerv getroffen. Er will sich mehr als jeder andere Bundespräsident bisher in die Tagespolitik einmischen und der Regierung genau auf die Finger schauen. Er drohte sogar offen mit deren Entlassung, wenn die Dinge nicht so laufen, wie er es sich als Bundespräsident wünscht.

Der Triumph der FPÖ beflügelt unterdessen andere Rechtspoulisten in Europa. Glückwünsche kamen u.a. von der Chefin des französischen Front National, Marine Le Pen und dem Niederländer Geert Wilders.

“Je félicite le FPÖ de ce résultat exceptionnel en Autriche.” #Les4Vérités

— Marine Le Pen (@MLP_officiel) 25. April 2016

Fantastic! FPÖ-candidate Norbert Höfer in the lead at the first round of Austria's presidential election! https://t.co/IQspETN9gN

— Geert Wilders (@geertwilderspvv) 24. April 2016

Auch Politiker der Alternative für Deutschland – AfD – meldeten sich zu Wort. Parteichefin Frauke Petry sah gleich einen Wandel in Europa.

Ist #Österreich nur ein Vorgeschmack für einen positiven Wandel in Europa?Die Chancen für eine EU-Reform stehen gut. pic.twitter.com/gSmC2M5Tnd

— Frauke Petry (@FraukePetry) 25. April 2016

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