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Zahlreiche Opfer nach Luftangriff auf Klinik in Aleppo

Zahlreiche Opfer nach Luftangriff auf Klinik in Aleppo
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Trotz offizieller Waffenruhe sind bei Luftangriffen auf die umkämpfte nordsyrische Stadt Aleppo zahlreiche Menschen in einem Krankenhaus und Nachbargebäuden getötet worden.

Die Opferzahlen müssen wieder zurückgehen

Laut der Organisation “Ärzte ohne Grenzen”, die das Krankenhaus unterstützt, starben mindestens drei Ärzte und über ein Dutzend Patienten in den Trümmern. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte befürchtete mindestens 27 Tote, darunter mehrere Kinder. Viele Menschen würden zudem vermisst.

In den vergangenen Monaten wurden der syrischen Regierung sowie Russland wiederholt gezielte Angriffe auf Kliniken vorgeworfen. Zudem hatte die Regierung in Damaskus bereits vor zwei Wochen die Rückeroberung von Aleppo angekündigt.

Der UN-Sonderbeauftragte für Syrien, Staffan de Mistura, appellierte an die Einhaltung der seit Ende Februar geltenden Feuerpause. Sie könne jederzeit kollabieren:

“Die Aufnahme neuer Gespräche ist spätestens im Mai dringend geboten. Besonders wichtig ist, dass der syrischen Bevölkerung die Bedeutung dieser Verhandlungen nachvollziehbar klar gemacht wird. Die Opferzahlen durch Kampfhandlungen müssen wieder zurückgehen.”

Ein weiteres Problem ist die Versorgung der Menschen in den über ein Dutzend belagerten Gebieten in Syrien. Hilfstransporte erreichen die Notleidenden nur sporadisch oder gar nicht. In der Regel verweigert die syrische Regierung Genehmigungen für die Lieferung von Lebensmitteln und Medikamenten unter Verweis auf die angespannte Sicherheitslage.

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