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Poroschenko schließt Verhängung des Kriegszustandes nicht aus

Poroschenko schließt Verhängung des Kriegszustandes nicht aus
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Die Lage in der Ostukraine spitzt sich weiter zu. Jetzt hat der ukrainische Präsident Petro Poroschenko eine Verhängung des Kriegszustands nicht ausgeschlossen. Hintergrund sind vermehrte Kämpfe an der Waffenstillstandslinie in der Konfliktregion. Laut Poroschenko habe es dort zuletzt eine Rekordzahl an Beschuss durch prorussische Separatisten gegeben. Zugleich warnte Poroschenko vor einem Scheitern des Friedensprozesses. Ein im Februar 2015 in Minsk vereinbarter Friedensplan für den Donbass wurde bisher nur in Teilen umgesetzt.

Bei neuen Kämpfen im Konfliktgebiet Ostukraine wurden drei Soldaten getötet. Sechs weitere seien verletzt worden, teilte ein Sprecher des Präsidialamtes in Kiew mit.

Vor allem nördlich der prorussischen Separatistenhochburg Donezk kam es zu Gefechten mit Artillerieeinsatz zwischen der Armee und den Aufständischen. Auch im Süden in der Nähe der Hafenstadt Mariupol wurde die eigentlich seit Monaten geltende Waffenruhe nach Angaben der Konfliktparteien mehrfach gebrochen.

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