Italien: Weiteres Todesopfer in Amatrice geborgen

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Von Euronews
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Anderthalb Wochen nach dem verheerenden Erdbeben in Mittelitalien ist in der zerstörten Stadt Amatrice eine weitere Leiche geborgen worden.

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Anderthalb Wochen nach dem verheerenden Erdbeben in Mittelitalien ist in der zerstörten Stadt Amatrice eine weitere Leiche geborgen worden.

Bei dem Getöteten handelt es sich nach offiziellen Angaben um einen 27-jährigen Asylbewerber aus Afghanistan. Dessen aus Österreich angereister Bruder verfolgte die Bergung. Damit stieg die Zahl der Todesopfer des Bebens auf 295.

Durch schlechtes Wetter hat sich die Lage in Amatrice für die Überlebenden weiter verschärft. Zahlreiche Menschen müssen offenbar in einer Zeltstadt ausharren, bis provisorische Unterkünfte aus Holz fertiggestellt werden. Mehr als 4800 Menschen wurden durch das Beben der Stärke sechs obdachlos.

Die italienische Regierung hat den erfahrenen Politiker Vasco Errani als Sonderkommissar für den Wiederaufbau bestellt. Untersuchungen sollen unter anderem klären, warum ein im Jahr 2012 saniertes Grundschulgebäude in Amatrice einstürzte. Bei ersten Ermittlungen stellte die Nationale Anti-Korruptionsbehörde nicht näher bezeichnete Unregelmäßigkeiten fest. Kritiker warnen laut Medienberichten vor Korruption und Misswirtschaft beim milliardenschweren Wiederaufbau.

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