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Ayrault bei Lawrow: "Diese Bombardierungen produzieren die Dschihadisten von morgen"

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Von Euronews
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Frankreichs Außenminister Jean-Marc Ayrault hat der syrischen Regierung bei einem Besuch in Moskau ein "blindes Bombardieren" von Aleppo vorgeworfen.

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In Moskau sind Russlands Außenminister Sergej Lawrow und sein französischer Kollege Jean-Marc Ayrault zu Beratungen über eine Deeskalation der Lage in Syrien zusammengekommen. Die russische Regierung hatte den französischen Resolutionsentwurf für eine Feuerpause im umkämpften Aleppo zu Wochenbeginn abgelehnt und einen eigenen Vorschlag im UN-Sicherheitsrat angekündigt. Lawrow schloss aber eine Mitarbeit am französischen Entwurf nicht aus: “Wir bedauern, dass unsere amerikanischen Kollegen den Stopp oder die Aussetzung unserer bilateralen Arbeit in Syrien verkündet haben. Diese Entscheidung beinhaltet aber nicht multilaterale Gesprächsformate, zu denen wir uns bereit erklären.”

Ayrault warf der syrischen Regierung ein “blindes Bombardieren” von Aleppo vor: “Diese Bombardierungen, diese Grausamkeiten produzieren die Dschihadisten von morgen. Die Massaker und die Spirale der Gewalt müssen gestoppt werden, weil sie den Terrorismus stärken.”

Lawrow sagte, die russisch-amerikanischen Vereinbarungen zu Syrien dürften nicht vergessen werden. US-Außenminister John Kerry hatte trotz des Abbruchs der Syriengespräche am Mittwoch mit Lawrow telefoniert. Ayrault flog nach dem Termin in Moskau zu weiteren Beratungen nach Washington. Kremlchef Wladimir Putin reist am 19. Oktober zu Gesprächen über den Syrien-Konflkt mit dem französischen Präsidenten François Hollande nach Paris.

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