Venezuela: Maduro empfängt US-Vermittler zu Krisengespräch

Venezuela: Maduro empfängt US-Vermittler zu Krisengespräch
Von Euronews
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopierenCopy to clipboardCopied

Die Opposition droht trotz internationaler Vermittlungsbemühungen für kommenden Donnerstag mit einem Marsch auf den Präsidentenpalast.

WERBUNG

Mitten in der schweren innenpolitischen Krise Venezuelas hat der sozialistische Präsident Nicolás Maduro mit Tom Shannon einen Staatssekretär des US-Außenministeriums empfangen. Über Gesprächsinhalte wurde nichts bekannt.

Zuvor hatte sich Maduro bereits mit mehreren Oppositionsparteien und einem Vertreter des Vatikans getroffen. Die Opposition fordert die Freilassung politischer Häftlinge und ein verfassungsgemäßes Referendum zur Abwahl Maduros. Nachdem der von den Sozialisten kontrollierte nationale Wahlrat die Volksabstimmung blockiert hatte, kam es in der vergangenen Woche zu Massenprotesten in Caracas.

Die Opposition droht trotz internationaler Vermittlungsbemühungen für kommenden Donnerstag mit einem Marsch auf den Präsidentenpalast. Wenn das Referendum nach dem 10. Januar 2017 stattfindet, gäbe es keine Neuwahlen. Bei einer Absetzung Maduros würde dann der ebenfalls sozialistische Vizepräsident bis 2019 die Macht übernehmen.

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

USA: Biden und Trump gewinnen Vorwahlen in Michigan

Präsidentschaftswahlen in Aserbaidschan: Alijew gewinnt mit 93,9 % - laut Hochrechnung

"Wow, meine Wohnung": So will Österreich Obdachlose von der Straße holen