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44. "March for Life": Zehntausende demonstrieren in Washington gegen Abtreibung

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44. "March for Life": Zehntausende demonstrieren in Washington gegen Abtreibung
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Gut eine Woche nach dem “Marsch der Frauen” für Frauenrechte haben in Washington Abtreibungsgegner demonstriert. Neben Trump-Beraterin Kellyanne Conway trat auch Vizepräsident Mike Pence beim inzwischen 44. Marsch für das Leben vor die Demonstrierende – die bislang hochrangigste Persönlichkeit, die je an einem der Märsche teilnahm.

“Dank euch und den vielen Tausend, die bei Märschen in der ganzen Nationen an unserer Seite stehen, gewinnt in Amerika wieder das Leben”, so Pence bei seiner Ansprache.

Zum “Masch für das Leben” kamen verschiedenen Angaben zufolge Zehntausende. Die Zahlen blieben damit aber unter den von US-Präsident Donald Trump angekündigten 300.000 bis 600.000. Um die Zahlen und Fotos, die die jeweiligen Schätzungen belegen sollen, entspann sich in sozialen Medien erneut ein Schlagabtausch.

Abtreibungsgegner spüren in Washington derzeit Rückenwind. Am Montag hatte US-Präsident Trump eine von Obama ausgesetzte Regelung wieder eingeführt, nach der US-Hilfsorganisationen, die im Ausland für Abtreibung eintreten, staatliche Gelder gestrichen werden können. Auch der im Inland aktiven Organisation “Planned Parenthood” will Trump die Mittel kürzen.

Der “Marsch der Frauen”, an dem am vergangenen Wochenende Hunderttausende in Washington teilnahmen, hatte sich klar für das Recht der Frau auf Abtreibung positioniert.

Einer Umfrage des Pew-Forschungszentrums zufolge sind 57 Prozent der Amerikaner für das Recht auf Abtreibung. Gleichzeitig fielen die Abtreibungszahlen in den USA in diesem Jahrzehnt auf dem tiefsten Stand seit 1975. Als mögliche Gründe gelten zuverlässigere Verhütungspraktiken und vergleichsweise restriktive Abtreibungsgesetze.

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