Loader
Finden Sie uns
Werbung

UN-Generalsekretär Guterres: Trumps Einreisestopps helfen Terroristen-Propaganda

Video wird geladen
UN-Generalsekretär Guterres: Trumps Einreisestopps helfen Terroristen-Propaganda
Copyright 
Von Euronews
Zuerst veröffentlicht am
Teilen Kommentare Euronews bei Google hinzufügen
Teilen Close Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopieren Copy to clipboard Link kopiert!

Die Maßnahmen seien nicht die effektivste Maßnahme gegen Terrorismus. Auch Analysten sprechen von einer Propaganda-Gelegenheit für Terrororganisationen.

Der am vergangenen Freitag von US-Präsident Donald Trump verhängte Einreisestopp für Flüchtlinge und Bürger aus sieben mehrheitlich muslimischen Ländern sorgt auch bei den Vereinten Nationen für Kritik.

WERBUNG
WERBUNG

Eine auf Religion oder Nationalität beruhende Diskriminierung an Landesgrenzen schüre Ängste und Wut und spiele damit terroristischen Organisationen in die Hände, so UN-Generalsekretär António Guterres.

“Das ist nicht der beste Weg, die USA oder irgend ein sonstiges Land zu schützen”, sagte Guterres. “Im Bezug auf existierende Sorgen über eine mögliche Infiltrierung durch Terroristen ist das nicht der effektivste Weg, und ich denke, diese Maßnahmen sollten möglichst bald beendet werden.”

Auch politische Analysten und die britische Innenministerin Amber Rudd sprachen mit Bezug auf die Einreisestopps und Aussagen Trumps von einer Propaganda-Gelegenheit für islamistische Terroristen, die den Westen nun leicht als feindselig gegenüber der islamischen Welt darstellen könnten.

UN-Flüchtlingskommissar Filippo Grandi forderte die Weltgemeinschaft unterdessen auf, mit akuten Problemen wie der Flüchlingskrise die langfristige Perspektive nicht aus den Augen zu verlieren. Die Welt müsse weiter in einen Friedensplan für Syrien investieren.

“Wenn man diese Zerstörung sieht, dann versteht man wirklich, was es bedeutet, Flüchtling zu sein und warum es so wichtig ist, Solidarität und nicht Ablehnung zu signalisieren, Asyl zu gewähren und Menschen nicht über Grenzen zurückzuschicken”, so Grandi während eines Besuchs im Jibreen-Flüchtlingslager bei Aleppo, das rund 5000 Menschen Platz bietet.

Wiederaufbaupläne wie der Marshall-Plan nach dem zweiten Weltkrieg seien erst dann möglich, wenn Frieden herrsche und Menschen zu einem normalen Leben zurückkehren könnten, so Grandi.

Zu den Barrierefreiheitskürzeln springen
Teilen Kommentare Euronews bei Google hinzufügen

Zum selben Thema

5.000 Dollar: Trump will Wahl-Stimmen von US-Bürgern kaufen

USA: Trump will New Mexico in "New America" umbenennen

"Ein ruiniertes Land": Trump hetzt wieder gegen Spanien nach der Ceuta-Krise