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US-Medien: Russland soll INF-Vertrag gebrochen haben

US-Medien: Russland soll INF-Vertrag gebrochen haben
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Russland soll neue Raketensysteme stationiert und damit den russisch-amerikanischen INF-Vertrag gebrochen haben. US-Medien berufen sich dabei auf Quellen in der US-Regierung.

Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg sagte, er könne aus Sicherheitsgründen keinen Kommentar abgeben, aber jede Verletzung des INF-Vertrags durch Russland errege große Besorgnis innerhalb der Allianz.

Dem Vertrag zufolge ist Russland der Besitz, das Produzieren und das Testen von Boden-Luft-Lenkraketen mit einer Reichweite zwischen 500 und 5500 Kilometern verboten.

Russland nimmt seine internationalen Pflichten sehr ernst.

Dmitri Peskow Kreml-Sprecher

Kreml-Sprecher Dmitri Peskow sagte, niemand habe Russland offiziell angeklagt. Informationen ohne Quellen schwirrten in der Luft. Russland nehme seine internationalen Pflichten sehr ernst, dies schließe den genannten Vertrag mit ein.

Der 1988 in Kraft getretene INF-Vertrag regelt die Vernichtung aller nuklear bestückbaren Mittelstreckensysteme.