Französische Präsidentschaftswahl: Offizielles Verfahren gegen Fillon eingeleitet

Französische Präsidentschaftswahl: Offizielles Verfahren gegen Fillon eingeleitet
Von Euronews
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Wenige Wochen vor den Präsidentschaftswahlen hat die französische Justiz ein Ermittlungsverfahren gegen den Kandidaten François Fillon eingeleitet.

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In wenigen Wochen, am 23. April, findet die erste Runde der französischen Präsidentschaftswahlen statt. Zu diesem Zeitpunkt hat die französische Justiz ein Ermittlungsverfahren gegen den konservativen Präsidentschaftskandidaten François Fillon eingeleitet.

So soll Fillon seine Frau Penelope als seine Assistentin von Steuergeldern bezahlt haben, ohne dass sie diese Tätigkeit überhaupt ausgeübt hatte. Zwei seiner Kinder sollen ebenfalls in Scheinbschäftigungsverhältnissen gestanden haben. Fillon will weiterhin für die Präsidentschaft kandidieren.

Auch der Präsidentschaftskandidatin Marine Le Pen droht ein Ermittlungsverfahren. Sie ist ebenfalls wegen des Verdachts der Scheinbeschäftigung von Mitarbeitern ihrer Partei Front National im Visier der französischen Justiz.

Von den Skandalen profitierte bisher der unabhängige Präsidentschaftskandidat Emmanuel Macron, er gilt als derjenige, der die Rechtspopulistin Marine Le Pen in der entscheidenen Stichwahl am 7. Mai schlagen könnte.

Allerdings ermittelt die französische Staatsanwalt inzwischen gegen das Wirtschaftsministerium wegen Günstlingswirtschaft. Die Vorwürfe betreffen eine Reise des damaligen Wirtschaftsministers in die USA. Die vom Wirtschaftsministerium abhängige Einrichtung Business France habe die Organisation der Veranstaltung ohne Ausschreibung der Werbe- und PR-Agentur Havas vergeben.

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