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Jobaffäre: Frankreichs Ex-Premier Fillon soll vor Gericht

François Fillon auf einer Archivaufnahme aus dem Jahr 2017
François Fillon auf einer Archivaufnahme aus dem Jahr 2017 -
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REUTERS/Christian Hartmann
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Der frühere französische Premierminister François Fillon muss sich wegen Korruptionsverdachts vor Gericht verantworten. Justizkreisen zufolge wird ihm unter anderem Veruntreuung von öffentlichen Geldern zur Last gelegt, seiner Frau Penelope Beihilfe.

Scheinbeschäftigung von Frau und Kindern

Dem rechts-konservativen Premierminister unter Präsident Nicolas Sarkozy wird vorgeworfen, seine Frau und seine Kinder jahrelang als parlamentarische Mitarbeiter bezahlt zu haben, ohne, dass diese dafür tatsächlich arbeiteten. Nach Angaben der Zeitung "Le Monde" geht es bei der veruntreuten Summe um mehr als eine Million Euro. Der Prozess könnte Ende des Jahres beginnen. Fillon kann gegen die Anordnung Rechtsmittel einlegen.

Rückzug aus der Politik

François Fillon kandidierte 2017 als Präsidentschaftskandidat. Die Jobaffäre bremste ihn im Wahlkampf aus. Die Fillons hatten die Vorwürfe mehrfach zurückgewiesen. Der 65-Jährige hat sich inzwischen aus der Politik zurückgezogen. Zuletzt arbeitete er für einen Investmentfonds.