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Exit-Poll: Moon Jae-in gewinnt Präsidentschaftswahl

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Von Christoph Debets
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Exit-Poll: Moon Jae-in gewinnt Präsidentschaftswahl

Der liberale Moon Jae-in wird neuer Präsident Südkoreas. Einer Wahltagsbefragung (Exit-poll) von drei Fernsehsendern zufolge kann er mit 41,4 Prozent der Stimmen rechnen. Auf den zweiten Platz kommt der konservative, ehemalige Staatsanwalt Hoong Joon-pyo. Für ihn stimmten 23,3 Prozent der Südkoreaner.

Die bisherige Präsidentin Park Geun Hye war wegen Korruptionsvorwürfen abgesetzt worden und steht inzwischen vor Gericht.

Im Präsidialsystem des Landes trifft das Staatsoberhaupt fast alle wichtigen Entscheidungen. Die Wahl hat daher eine große strategische Bedeutung.

Die Beziehungen zu Nordkorea, dem kommunistischen Nachbarn, ebenso wie zu den USA sind in Südkorea beherrschende Themen.

Innenpolitische Probleme sind wachsende Jugendarbeitslosigkeit, zunehmende Privatverschuldung und Angst vor Altersarmut.

Der neue Präsident soll sein Amt schon morgen antreten, ohne die bisher übliche zweimonatige Übergangsfrist.