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EZB-Geldschwemme geht - vorerst - weiter

EZB-Geldschwemme geht - vorerst - weiter
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Die Geldschwemme der Europäischen Zentralbank (EZB) geht weiter – trotz der Kritik des deutschen Bundesfinanzministers Wolfgang Schäuble.

“Es ist noch zu früh, einen Erfolg zu verkünden”, sagte EZB-Chef Mario Draghi bei einem Auftritt im niederländischen Parlament. Trotz aufgehellter Konjunkturperspektiven und abnehmender Risiken sei weiter ein “sehr substanzieller” Konjunkturimpuls nötig.

Traurig, aber wahr: #Griechenland: Die nächsteRunde#Austerität: https://t.co/7CRISETmiw#Troika#EZB#Schäuble#CDU

— indyviduum(@indy_viduum) 5. Mai 2017

Er signalisierte aber, dass die EZB den Zinsausblick den besseren Konjunkturaussichten anpassen dürfte.

LA BCELASCIAINVARIATI I TASSI. CERTO, CHE VI ASPETTAVATE ? DRAGHINONVUOLEMETTERE I… https://t.co/MWMxLiMPEypic.twitter.com/tRp91zHVyv

— Fabio Lugano (@fabioflos) 30. April 2017

Die Nullzinspolitik ist vor allem in Deutschland umstritten. “Die Zinsentwicklung wird ja auch wieder demnächst anfangen, sich zu normalisieren”, prophezeite Schäuble auf einer CDU-Veranstaltung in Berlin. Laut Schäuble bereitet die Nullzinspolitik den Geldhäusern und der ganzen Finanzbranche “außergewöhnliche Probleme”. Draghi gesteht Nebenwirkungen ein, wie etwa steigende Immobilienpreise. Die Konjunktureffekte überwögen aber.

Für ihr Anleihen-Kaufprogramm hat die EZB in gut zwei Jahren bereits mehr als 1,5 Billionen Euro in die Hand genommen, um so die Konjunktur anzuheizen.

Twitter-Satire:

#Eurozone#CPI figure Jumps to 1.9% and euro makessets anotherdayhigh but #Draghi undertorublepic.twitter.com/FELshX4vip

— NaeemAslam(@NaeemAslam23) 28. April 2017

su mit Reuters, dpa

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