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Serbien: Protest gegen Flüchtlingskinder an Schulen

Serbien: Protest gegen Flüchtlingskinder an Schulen
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In der serbischen Stadt Šid haben Anwohner gegen die Aufnahme von Flüchtlingskindern an den örtlichen Schulen protestiert, unter anderem mit einer Unterschriftenaktion. Sie sagen, sie machten sich Sorgen um die Sicherheit, aber auch um den Lernerfolg ihrer Kinder.

Ivan Miskovic vom serbischen Flüchtlingshilfswerk hält die Sorgen für unbegründet.

“Wir sollten ihnen dabei helfen, ihr Trauma zu überwinden und sie in den normalen Schulalltag integrieren. Wir wissen, dass die meisten Kinder hier nur für eine Übergangszeit sind, aber sie sollten zur Schule gehen, auch wenn es nur für ein paar Monate ist. Das ist wichtig für sie und auch für unsere Kinder, die so kulturelle Unterschiede erleben.”

Insgesamt gehen in ganz Serbien derzeit rund 250 Kinder von Flüchtlingen zur Schule. In den meisten Fällen werden sie freundlich aufgenommen, berichten Helfer.

Berichte, dass es tatsächlich Probleme mit Flüchtlingskindern an Schulen gibt, sind bisher nicht aufgetaucht. Laut dem Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen sind derzeit rund 4200 Migranten in Serbien, die Hälfte von ihnen ist den Angaben nach als minderjährig registriert.