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Bolivien: Auseinandersetzungen zwischen Medizinern und Polizei

Bolivien: Auseinandersetzungen zwischen Medizinern und Polizei
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Von Isabelle Noack
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Ärzte, Medizinstudenten und Sicherheitskräfte demonstrieren in Bolivien gegen eine geplante Gesetztesänderung des Gesundheitswesen.

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In der bolivianischen Hauptstadt La Paz ist es zu gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen Ärzten, Medizinstudenten und Sicherheitskräften gekommen. Die Polizei schoss mit Tränengas auf die Demonstranten. Einige Demonstranten warfen mit Steinen.

Seit Ende November sind Mediziner in Bolivien im Generalstreik – auch das Pflegepersonal hat sich dem Protest zum Teil angeschlossen. Der Streik richtet sich gegen die geplante Gründung einer Behörde, die die Finanzierung des Gesundheitswesens überwachen soll sowie gegen ein umstrittenes Gesetzt, wodurch Ärzte für Behandlungsfehler oder Nachlässigkeiten bestraft werden könnten.

Die Mediziner befürchten, dass es durch die geplante Gesetzesänderung zu Einsparungen und Verschlechterungen ihrer Arbeitsbedingungen kommen wird. Es herrschen chaotische Umstände - laut der Regierung müssen täglich Tausende Patienten auf Behandlungen verzichten. In den Krankenhäusern werden nur noch Notfälle behandelt. Auch viele Apotheker zeigten sich mit den streikenden Ärzten solidarisch und ließen ihre Apotheken geschlossen.

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