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Aufregung um Interview-Aussagen von US-Botschafter Grenell

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Aufregung um Interview-Aussagen von US-Botschafter Grenell

Der US-Botschafter Richard Grenell ist er seit wenigen Wochen im Amt.
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REUTERS/Reuters TV
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Der neue US-Botschafter in Deutschland, Richard Grenell, ist erst wenige Wochen im Amt. Doch schon jetzt sorgt er für Aufregung. Dem Londoner Ableger der Webseite "Breitbart" hat der Diplomat ein Interview gegeben. Dort wird er so zitiert: "Ich möchte unbedingt andere Konservative in ganz Europa stärken, andere Führer."

**Auswärtiges Amt will eine Erklärung

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Ich möchte unbedingt andere Konservative in ganz Europa stärken, andere Führer.

Richard Grenell US-Botschafter in Deutschland

Die Bundesregierung fordert von den USA eine Aufklärung über die Aussagen im Interview. Sie will wissen, ob diese wirklich so gefallen sind und was genau damit gemeint ist.

Nach dem Wiener Abkommen von 1964 sind Diplomaten dazu verpflichtet, sich nicht in die inneren Angelegenheiten ihres Gastlandes einzumischen.

Kritik kommt vor allem von der SPD

Thorsten Schäfer-Gümbel, stellvertretender Vorsitzender der SPD, bezeichnete den Diplomaten als Trump-Vasallen. Die deutlichsten Worte fand der ehemalige Kanzlerkandidat Martin Schulz. Grenell benehme sich nicht wie ein Diplomat, sondern wie ein rechtsextremer Kolonialoffizier, sagte Schulz in Berlin der Nachrichtenagentur dpa.