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Debatte um Özil und Erdogan: "Jetzt reicht es dann aber auch"

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Debatte um Özil und Erdogan: "Jetzt reicht es dann aber auch"

Debatte um Özil und Erdogan: "Jetzt reicht es dann aber auch"
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REUTERS
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Vor dem letzten Testspiel der deutschen Fußball-National-Mannschaft vor der WM in Russland und vor der Abreise aus dem Trainingslager in Südtirol hat DFB-Teammanager Oliver Bierhoff ein wenig verärgert auf eine Frage zu den umstrittenen Fotos von Mesut Özil und Ilkay Gündogan mit dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan reagiert.

Gefragt nach der Aufarbeitung - denn Özil hat sich anders als Gündogan nicht zu den Fotos geäußert - sagte Bierhoff: "Was hätten wir noch mehr machen sollen? Ich bin der Meinung, wir haben sehr viel gemacht - und jetzt reicht es dann auch."

Beim Spiel am Freitag (8. Juni 2018) in Leverkusen gegen Saudi-Arabien wird Mesut Özil nicht auf dem Platz stehen, aber nicht wegen der Fotos mit Erdogan. Der deutsche Bundestrainer Joachim Löw hat den 29-Jährigen, der bei FC Arsenal spielt, nicht aufgestellt, weil Özil an einer Knieprellung und an Rückenproblemen leidet.

Beim 2-1 verlorenen Länderspiel gegen Österreich hatte Mesut Özil zwar das einzige deutsche Tor geschossen, aber es hatte auch Pfiffe gegen ihn und Ilkay Gündogan gegeben. Vor Tagen hatte Oliver Bierhoff gesagt: "Mesut und Ilkay sind junge Menschen. Man muss sie nicht auf ewig verdammen. Es passiert auch hoch qualifizierten und erfahrenen Politikern, dass sie ins Fettnäpfchen treten, dass sie Fehler machen oder falsche Symbole aussenden. Für Fußballer sollten keine anderen Maßstäbe gelten;"