Journalisten in Zentralafrikanischer Republik getötet

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Von Euronews
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Bei Recherchen zum russischen Engagement in Afrika ´sind drei Medienvertreter unter ungeklärten Umständen umgekommen.

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In der Zentralafrikanischen Republik sind drei Journalisten und Filmemacher unter ungeklärten Umständen getötet worden. Nach Angaben ihres Fahrers gerieten sie mit dem Auto in einen Hinterhalt und wurden von bewaffneten Männern überfallen.

Einer der Getöteten, Orkhan Dzhemal, war einer der wichtigsten Kriegsreporter Russlands, sein Kollege Alexander Rastorguyew war ein bekannter Dokumentarfilmer. Der Dritte war ein junger Kameramann, Kirill Radschenko.

Die drei waren für die russische Organisation OpenRussia des Kremlkritikers Michail Chodorkowski unterwegs. Sie untersuchten den Einsatz russischer Söldner in der Zentralafrikanischen Republik.

"Wir wollten etwas über die russische Präsenz in der Zentralafrikanischen Republik herausfinden und wir wollten einen Film darüber drehen", erklärte OpenRussia-Chefredakteur Andrey Koniakhin. "Sie haben viel und gute Ausrüstung und etwas Bargeld mitgenommen. Wir haben eine zweiwöchige Reise geplant, um zu beobachten, was dort passiert. Sie waren nicht offiziell akkreditiert, denn wir sind eher eine Gemeinschaft von Journalisten. Sie waren sozusagen nur auf Urlaub dort."

Schutzlos ins Bürgerkriegsland - diese Sorglosigkeit hat in Russland Kritik an OpenRussia hervorgerufen. Der Financier der Organisation, Chodorkowski, hat angekündigt, die Schuldigen finden zu wollen.

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