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Kampf gegen Ebola im Kongo

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Kampf gegen Ebola im Kongo

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Die Demokratische Republik Kongo hat begonnen, einen experimentellen Wirkstoff gegen Ebola einzusetzen, um dem jüngsten Wiederaufflammen des Virus entgegenzuwirken.

Die Europäische Union hat Experten entsandt, um den Kongo im Kampf gegen die neue Epidemie zu unterstützen.

Die Weltgesundheitsorganisation steht dabei vor Problemen, so Tedros Adhanom Ghebreyesus, Generaldirektor der WHO:

"Was wir von der internationalen Gemeinschaft verlangen, ist, den Zugang in die unzugänglichen Gebiete zu sichern. Wir rufen die Konfliktparteien auf, die Feindseligkeiten einzustellen, denn das Virus ist für alle gefährlich."

In dem betroffenen Gebiet sind seit Jahresbeginn 120 gewalttätige Zwischenfälle gezählt worden. Der Zugang für Helfer ist riskant. Dazu Einsatzleiter Florent Del Pinto:

"Wir versuchen auch, unsere Präsenz in allen Regionen zu erhöhen und auf das Ausmaß zu reagieren. Wir müssen eine weitere Ausbreitung in städtischen Zentren wie Goma verhindern. Dies ist ein wichtiger Faktor".

In der Region kämpfen mehrere Milizen um die Kontrolle von Land und Bodenschätzen. Aufgrund der hohen Bevölkerungsdichte ist die Gefahr einer Ausbreitung der lebensgefährlichen Infektionskrankheit groß.

Das kongolesische Gesundheitsministerium hat bisher 57 Verdachtsfälle gezählt, davon sind 30 bestätigt. 41 Menschen sind schon gestorben.