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Autostrade: 500 Mio. Euro für Opfer des Brückeneinsturzes

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Autostrade: 500 Mio. Euro für Opfer des Brückeneinsturzes

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Nach dem Einsturz der Autobahnbrücke in Genua hat die Betreiberfirma Autostrade per l'Italia die Verantwortung für das Unglück von sich gewiesen.

Zunächst müsse die Ursache ermittelt werden, hieß es. Zuletzt hatten Experten den Riss eines Brücken-Tragseils vermutet.

Autostrade verspricht umfangreiche Unterstützung für Opfer

Geschäftsführer Giovanni Castellucci entschuldigte sich auf einer Pressekonferenz den Familien der Opfer nicht genügend Mitgefühl entgegengebracht zu haben und versprach umfangreiche Unterstützung:

"Der erste Gedanke, die erste Handlung, geht an die Familien der Opfer. Wir haben einen Fond von rund 500 Millionen Euro mit sofortiger Wirkung zur Verfügung gestellt, natürlich unabhängig von anderen Kompensierungen und rechtlichen Aspekten."

Nach dem Einsturz der Autobahnbrücke mussten rund 600 Menschen ihre Häuser verlassen. Zahlreiche Gebäude unter der Brücke müssen nach Angaben der Behörden abgerissen werden.

Mehr Sicherheit für Italiens Straßen

Italiens Präsident Sergio Mattarella forderte mehr Sicherheit für Italiens Straßen - eine Verpflichtung der man nun nachkommen müsse und die man den Opfern des Brückeneinsturzes von Genua schulde.