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Fall Skripal: EU ist sich in Russland-Sanktionen uneinig

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Fall Skripal: EU ist sich in Russland-Sanktionen uneinig

Fall Skripal: EU ist sich in Russland-Sanktionen uneinig
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Europa hat im Fall Skripal gehandelt.

Die EU hat den Giftanschlag verurteilt. Viele EU-Staaten haben sich dem Vereinten Königreich angeschlossen und eine Reihe von russischen Diplomaten ausgewiesen.

Es gab zudem eine selten gesehene gemeinsame Erklärung Bundeskanzlerin Merkel, Präsident Macron, Premierministerin May sowie von US-Präsident Trump gegen Russland.

Seitdem gab es allerdings keine weitere Äußerung. Der britische Außenminister Jeremy Hunt hat gestern die EU dazu aufgerufen, sich den US-Sanktionen gegen Russland anzuschließen. Die Unterstützung in Europa blieb dafür bis jetzt allerdings aus.

Frankreich und Deutschland verlangen die vollständige Umsetzung des Minsker Abkommens, um den Kurs in den Sanktionen zu ändern.

Italien unterstützt die russische Seite aus Angst vor Auswirkungen auf den Export des Landes. Die österreichische Außenministerin Karin Kneissl hat Putin sogar zu ihrer Hochzeit eingeladen und mit ihm getanzt.

Europa scheint sich Russland gegenüber uneinig zu sein.

Russland seinerseits kontert, dass Großbritannien ein sehr hohes Selbstwertgefühl habe, wenn es denke, dass es Brüssel diktieren könne, was zu tun sei, während es die EU verlasse.