Eilmeldung

Eilmeldung

Das war die Woche in 60 Sekunden | FAST NEWS

Sie lesen gerade:

Das war die Woche in 60 Sekunden | FAST NEWS

Das war die Woche in 60 Sekunden | FAST NEWS
Schriftgrösse Aa Aa

Das waren einige die wichtigsten Ereignisse der vergangen Woche: verheerender Museumsbrand in Rio, 7 Jahre Haft für Reuters-Journalisten in Myanmar, Homosexualität nicht mehr strafbar in Indien, Schicksalstreffen zu Idlib in Teheran, neue Anschuldigungen Londons an Moskau im Fall Skripal und Trauer um Filmstar Burt Reynolds.

Nicht nur für Brasilien ein furchtbarer Verlust: Ein Großbrand zerstört das Nationalmuseum in Rio de Janeiro. 20 Millionen Ausstellungstücke sind womöglich für immer verloren. Das Feuer war am vergangenen Sonntagabend ausgebrochen, als das Museum bereits geschlossen war. Das 200 Jahre alte Gebäude brannte fast vollständig aus.

In Myanmar werden allen internationalen Appellen zum Trotz zwei Journalisten der Nachrichtenagentur Reuters zu langen Haftstrafen verurteilt. Am Montag verhängte ein Gericht in Rangun jeweils sieben Jahre Gefängnis wegen des illegalen Besitzes von Staatsgeheimnissen gegen die beiden Männer. Das Urteil löste international große Kritik aus.

Eine historische Entscheidung in Indien: Der oberste Gerichtshof hebt das Verbot von homosexuellem Geschlechtsverkehr auf. Mit ihrer Entscheidung strichen die Richter den 156 Jahre alten Paragrafen 377 teilweise aus dem indischen Strafgesetzbuch.

Syrien-Gipfel endet ohne konkrete Lösung zu Idlib: Russland, die Türkei und der Iran haben sich bei einem Gipfel in Teheran nicht auf ein gemeinsames Vorgehen zur bevorstehenden Offensive der syrischen Regierung auf die Rebellen in Idlib geeinigt. International wird eine humanitäre Katastrophe befürchtet, weil eine Offensive in der letzten noch von Rebellen gehaltenen syrischen Provinz auch rund drei Millionen Zivilisten treffen würde.

London erhöht Druck auf Moskau im Fall Skripal: Zwei russische Agenten sollen den Giftanschlag auf den ehemaligen russischen Spion Sergej Skripal und seine Tochter verübt haben. Polizei und Staatsanwaltschaft in Großbritannien veröffentlichten Fahndungsfotos und Namen von zwei russischen Verdächtigen veröffentlicht. Die Regierung sei zu dem Schluss gekommen, dass die beiden von der Polizei benannten Personen Offiziere des russischen Militärgeheimdienstes GRU seien, so Theresa May.

Hollywood trauert um Burt Reynolds: Der Schauspieler, der in den 70er und 80er Jahren auf der Leinwand und als Sexsymbol Furore machte, ist am Donnerstag im Alter von 82 Jahren gestorben. Thriller wie "Beim Sterben ist jeder der Erste" und "Ein ausgekochtes Schlitzohr" waren große Erfolge. Einen Oscar gewann der aus Michigan stammende Darsteller nie, für "Boogie Nights" 1998 aber einen Golden Globe als bester Nebendarsteller.