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Belgien: Afrikanische Schweinepest breitet sich weiter aus

Belgien: Afrikanische Schweinepest breitet sich weiter aus
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In Belgien haben die Behörden drei weitere Fälle der Afrikanischen Schweinepest bestätigt. Damit erhöht sich Gesamtzahl der Fälle auf fünf. Um die für Schweine tödliche Seuche einzudämmen, haben die Behörden nun ein Waldgebiet von 63.000 Hektar gesperrt.

Krisenplan wird erarbeitet

Der Agrarminister der betroffenen Region Wallonie, im Süden Belgiens, René Collin, bestätigte, dass man von einer Vielzahl weiterer betroffener Tiere ausgehe. Unterdessen arbeite man mit der EU an einem Krisenplan, der die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest auf Mastbetriebe der Region verhindern soll.

Jean-Sébastien Walhin, Sprecher der Agentur für die Sicherheit der Nahrungsmittelkette (FASNK) erklärt: "Jeglicher Kontakt zwischen draußen, wo eine Kontamination möglich ist, in Wäldern, und drinnen, innerhalb der landwirtschaftlichen Betriebe, muss vermieden werden."

Ausbreitung in Westeuropa befürchtet

Erst in der vergangenen Woche waren in Belgien zwei Tierkadaver positiv auf die Seuche getestet worden, das erste Mal in Westeuropa. Seit Jahren fürchten Landwirte und Jäger die Krankheit, die aus Osteuropa eingeschleppt wurde und sich seit 2014 auch in Ländern im Osten der EU ausbreitet. Sie befällt Wild-und Hausschweine und endet für sie tödlich.