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Lehrerin zahlt fast 7.000 € nach Sex mit 15-Jährigen

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Lehrerin zahlt fast 7.000 € nach Sex mit 15-Jährigen

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In Marseille hat eine Lehrerin fast 7.000 Euro an drei Schüler gezahlt, die damit gedroht hatten, Fotos und Videos zu veröffentlichen, die sexuelle Handlungen zwischen der 37-Jährigen und den Minderjährigen zeigten.

Wie die Zeitung La Provence berichtet, hatte die Lehrerin zwischen Dezember 2017 und März 2018 sexuelle Beziehungen mit fünf minderjährigen Schülern, von denen drei 15 Jahre alt waren. Der Prozess wegen Missbrauchs von Minderjährigen gegen die Frau, die die Schüler offenbar auch über Snapchat kontaktierte, soll im Januar beginnen. Während der Befragungen durch die Ermittlungsrichter Ende August hatte die Lehrerin von der Erpressung durch die Schüler berichtet.

Der Lehrerin drohen in Frankreich bis zu 10 Jahre Gefängnis und 100.000 Euro Geldstrafe.

Inzwischen wurden laut La Provence auch die drei Schüler, die damit gedroht haben sollen, die Aufnahmen publik zu machen, und die das Geld von der Lehrerin erhalten hatten, befragt. Die Jungen haben laut Berichten die Erpressung gestanden und sie damit begründet, dass sie so das sexuelle Verhältnis mit der Lehrerin beenden wollten. Zudem erklärten die Schüler, dass die Initiative für die sexuellen Handlungen allein von der Lehrerin ausgegangen sei.

Die Mutter eines Jungen, der nicht zu den "Erpressern" gehört, berichtet, dass sie den Namen der Lehrerin in der Snapchat-Kontaktliste ihres Sohnes gefunden habe.

Die Berichte über diese Affäre hatte in den französischsprachigen sozialen Medien für viele Reaktionen gesorgt.