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19 Tote, 50 Verletzte nach Attacke auf Berufsschule: Angreifer nimmt sich das Leben

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19 Tote, 50 Verletzte nach Attacke auf Berufsschule: Angreifer nimmt sich das Leben

19 Tote, 50 Verletzte nach Attacke auf Berufsschule: Angreifer nimmt sich das Leben
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Screenshot REUTERS
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Bei einem Angriff auf eine Berufsschule in Kerch auf der Krim sind mindestens 19 Menschen getötet worden - offenbar sind unter den Toten viele Jugendliche: Schülerinnen und Schüler.

Der 22 Jahre alte Angreifer - ein Student im vierten Studienjahr - hat sich offenbar das Leben genommen. Er wurde tot in der Bibliothek gefunden.

50 weitere Personen wurden bei der Bombenexplosion in der vollbesetzten Kantine und bei den folgenden Schüssen verletzt. Das berichten Agenturen mit Verweis auf Rettungsdienste.

Der bewaffnete Angreifer hatte offenbar einen Sprengsatz zur Explosion gebracht und dann gezielt auf Schüler geschossen. Das berichtete die Schulleiterin Olga Grebennikowa. "Überall lagen Leichen von Schülern. Es war ein Bild des Grauens,", sagte sie weiter.

Die Ermittler erklärten, der Sprengstoff sei mit Metallteilen gespickt gewesen. Russische Anti-Terror-Spezialisten waren vor Ort, dann hieß es aber, es handle sich nicht um einen Terroranschlag.

Unter den Toten seien sowohl Schülerinnen und Schüler als auch Angestellte der Schule. Das hat die Direktorin im Regionalfernsehen erklärt.

Die eigentlich zur Ukraine gehörende Krim ist von Russland annektiert.

Auf den ersten Bildern sind auch besorgte Angehörige der Schülerinnen und Schüler vor der Berufsschule zu sehen.

Screenshot REUTERS
Vor der Schule in KerchScreenshot REUTERS

Russlands Präsident Wladimir Putin wurde informiert, er hat einen Teil des geplanten Programms mit dem ägyptischen Präsidenten Fatah al-Sissi in Sotschi nach dem Angriff auf der Krim abgesagt. Auf der Pressekonferenz in Sotschi wurde der Opfer der Schul-Attacke gedacht.