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Das will die Regierung Bolsonaro

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Als die Ergebnisse eintrafen, brachen bei Jair Bolsonaro und seinen Anhängern die Dämme. Der Rechtspopulist hat die Präsidentenwahl in Brasilien gewonnen, einer der prominentesten Gratulanten war Donald Trump. Der US-Präsident meldete sich telefonisch bei Bolsonaro, dem so einige Gemeinsamkeiten mit Trump nachgesagt werden - darunter die Vorliebe, verbal ohne Rücksicht auf Verluste auszuteilen.

Die größte Volkswirtschaft Lateinamerikas ist angeschlagen, Bolsonaro will die ökonomischen Schwierigkeiten unter anderem durch Privatisierungen beheben.

Befürchtungen seiner Kritiker entgegnete Bolsonaro noch am Wahlabend mit den Worten, seine Regierung werde verfassungsgemäß und demokratisch arbeiten. Bolsonaro hat ein unerbittliches Vorgehen angekündigt, um die Kriminalität einzudämmen. Menschenrechtler meinen, das könne der Gewalt durch Sicherheitskräfte Tür und Tor öffnen.

Der politische Rechtsaußen ist in der Vergangenheit wiederholt mit frauenfeindlichen, rassistischen und homophoben Aussagen aufgefallen. Im Wahlkampf wetterte er gegen die Abtreibung und die gleichgeschlechtliche Ehe.

Bolsonaro hatte sich am Sonntag in der Stichwahl gegen Fernando Haddad von der linken Arbeiterpartei durchgesetzt. Haddad rief seine Anhänger zur Verteidigung der Demokratie auf. Die beiden Kandidaten hatten sich in den vergangenen Tagen und Wochen erbitterte Verbalschlachten geliefert.