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USA schicken weitere Truppen an Grenze zu Mexiko

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Das US-Verteidigungsministerium schickt weitere Soldaten an die Grenze zu Mexiko. Sie sollen abschreckend auf mehrere tausend Flüchtlinge wirken, die wegen Armut und Gewalt in ihrer Heimat in Mittelamerika auf dem Weg in Richtung USA sind. Daher seien einige der Soldaten bewaffnet, sagte General Terrence O'Shaughnessy. Man müsse auf die Ankunft einer sehr großen Gruppe vorbereitet sein.

Rund 4.000 Menschen durchqueren Mexiko

Bis zum Ende der Woche werden man mehr als 5.200 Soldaten zu der südwestlichen Grenze schicken, so der General. "Das ist erst der Beginn des Einsatzes. Wir werden die Zahl der Soldaten anpassen und darüber informieren. Zu beachten ist, dass dies zusätzlich zu den 2.092 Kräften erfolgt, die bereits von der Nationalgarde entsandt wurden."

Die Migrantengruppe setzte derweil ihren Weg im Süden Mexikos fort – trotz der Aufforderung von US-Präsident Trump umzukehren. Die Gruppe besteht nach Angaben einer Hilfsorganisation aus rund 4.000 Menschen. Ursprünglich waren es 7.000. Viele sind umgekehrt oder wollen in Mexiko bleiben.

Bürgerrechtler kritisieren Entsendung 

"Wir sind schon eine ganze Weile unterwegs, etwa 20 Tage oder ein Monat. Ich habe den Überblick verloren", sagt eine Mutter aus Guatemala. "Aber Gott ist großartig und ich habe eine Menge gute Menschen getroffen, die mir sehr geholfen haben."

Die Bürgerrechtsorganisation ACLU kritisierte die Entsendung von US-Militärangehörigen. Dies sei eine große Verschwendung von Steuergeld und eine unnötige weitere Militarisierung der Gemeinden an der Grenze zu Mexiko. Rein rechtlich ist es dem US-Militär verboten, an der Grenze in einwanderungspolitischen Angelegenheiten zu handeln.