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2. Wahlrunde in Polen: Städte fallen an die Opposition

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2. Wahlrunde in Polen: Städte fallen an die Opposition

2. Wahlrunde in Polen: Städte fallen an die Opposition
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Bei der zweiten Runde der Regional- und Kommunalwahlen in Polen hat die nationalkonservative Regierungspartei Recht und Gerechtigkeit PIS laut Nachwahlbefragungen eine Niederlage einstecken müssen. Die Gruppierung von Ex-Ministerpräsident Jaroslaw Kaczynski konnte sich bei den Stichwahlen in keiner der großen Städte durchsetzen, wie die polnischen Fernsehsender am Sonntagabend berichteten.

In Krakau und Danzig erzielte die Opposition den Prognosen zufolge mehr als 64 Prozent der Stimmen. Schon in der ersten Runde konnte die oppositionelle Bürgerkoalition die Hauptstadt Warschau und Lodz, Posen, Lublin und Breslau für sich gewinnen.

Die PiS ist künftig in neun von 16 Regionalparlamenten stärkste Kraft, in sechs davon verfügt sie über die absolute Mehrheit. Die Bürgerkoalition setzte sich vor zwei Wochen in sieben Regionen durch. An diesem Sonntag wurden nur die Bürgermeister in Städten und Dörfern in Stichwahlen bestimmt. Die Regional- und Kommunalwahlen galten als letzter großer Stimmungstest vor den Europa- und Parlamentswahlen 2019.

Die PiS hatte im Wahlkampf stark auf die Abwehr von Einwanderung gesetzt und auf das robuste Wirtschaftswachstum verwiesen. Auf dem Land konnte die PiS auch auf die Unterstützung von Polens mächtiger katholischer Kirche bauen.

Die Regierungspartei hatte sich bei vielen Wählern durch großzügige Sozialprogramme beliebt gemacht - etwa durch die Erhöhung des Kindergelds und die Senkung des Rentenalters.