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Nato sichert Ukraine Unterstützung zu

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Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat der Ukraine die volle Unterstützung der Militärallianz ausgesprochen. Russland müsse verstehen, dass sein Verhalten Konsequenzen nach sich ziehe. Er hoffe zudem, dass das Kriegsrecht in der Ukraine den demokratischen Prozess dort nicht behindere.

"Alle Verbündeten haben ihre volle Unterstützung für die territoriale Integrität und die Souveränität der Ukraine zugesichert", sagte Stoltenberg. "Wir fordern Russland auf, die ukrainischen Soldaten sofort freizulassen und die beschlagnahmten Schiffe zurückzugeben. Zudem rufen wir zu Ruhe und Zurückhaltung auf."

Schlagabtausch im UN-Sicherheitsrat

Bei einer Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrates warfen sich Russland und die Ukraine gegenseitig die Verletzung ihrer Grenzen vor. Die USA sprachen von "illegalen Handlungen" Russlands beim Vorgehen gegen ukrainische Marineschiffe.

Dmitri Poljanski, der Vize-UN-Botschafter Russlands, sagte: "Am 25. November haben drei Marineschiffe der Ukraine unerlaubt die russische Grenze überquert und sind weiter durch die Meerenge gefahren. Sie haben nicht auf die Aufforderungen der russischen Zollboote und Schwarzmeer-Schiffe reagiert. Wir betrachten solche Schritte als Verletzung der russischen Souveränität. Diese illegalen Handlungen bedeuteten, dass der russische Zoll Gewalt anwenden musste.

Unterstützung durch europäische Staaten

Dem entgegnete Wolodimir Jeltschenko, der ukrainische UN-Botschafter: "Die russischen Behauptungen, die ukrainischen Schiffe hätten die Grenze verletzt, sind eine absolute Lüge. Sie wurden erfunden, um auf zynische Weise alle Verantwortung der ukrainischen Seite zuzuschieben. Dabei werden bewusst Fakten verdreht und Beweise ignoriert."

Die Gruppe der derzeitigen und künftigen europäischen Mitglieder des UN-Sicherheitsrats stellte sich demonstrativ hinter die Ukraine. Die Dringlichkeitssitzung war sowohl von Moskau als auch Kiew beantragt worden.

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