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Russland stationiert weitere Raketen auf der Krim

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Weitere S-400-Raketen für die Krim

Die russische Armee hat offenbar weitere Luftabwehrraketen vom Typ S-400 auf der Krim stationiert.

Das berichtet unter anderem die Agentur Interfax. Zuvor hatte bereits das Verteidigungsministerium in Moskau die Aufrüstung angekündigt.

Die neuen S-400-Batterien kamen den Berichten zufolge in der Stadt Dschankoj im Norden der von Russland annektierten Halbinsel.

Unterdessen erteilte die deutsche Kanzlerin Angela Merkel einer militärischen Lösung des Ukraine-Konflikts eine Absage.

Gleichzeitig verteidigte sie die Sanktionen der EU gegen Russland.

Merkel: "Machen Sanktionen nicht um der Sanktionen Willen"

Beim G20-Gipfel in Argentinien sagte sie: "Wir machen diese Sanktionen, um deutlich zu machen, dass Länder ... auch das Recht auf eine eigene Entwicklung haben. Das sind Grundsätze des internationalen Völkerrechts."

Die Ukraine hatte nach dem jüngsten Zwischenfall im Asowschen Meer darum gebeten, Kriegsschiffe der Nato ins Schwarze Meer zu schicken.

Das lehnt die deutsche Regierung aber ab. Merkel rief die Ukraine dazu auf, "klug" zu handeln.

Eine Lösung werde es nur im Gespräch geben. Daher wolle sie beim G20-Gipfel auch mit Wladimir Putin sprechen.

Die Ukraine gab derweil als Mindestzielt für den Gipfel zumindest die Freilassung der 24 gefangengenommenen ukrainischen Soldaten aus.