Russlands Präsident Wladimir Putin war in der Kirche des Heiligen Georg des Siegreichen in Solnechnogorsk-2. Unter den Gläubigen waren auch Soldaten im Dienst und ihre Familien. In der Russisch-Orthodoxen Kirche fällt Weihnachten nach dem julianischen Kalender auf den siebten Januar.
Nach dem Gottesdienst sprach Putin zu den Anwesenden in der Kirche. Er bezeichnete Christus als Beschützer der Menschheit und zog dann eine Parallele zu russischen Soldaten. Die Streitkräfte verteidigen das Vaterland und seine Menschen, sagte er. Diese Aufgabe sei eine heilige Pflicht, in der Geschichte verwurzelt.
Er richtete sich an die Kinder in der Kirche: Sie könnten auf ihre Eltern in Uniform stolz sein. Putin sprach auch von Einigkeit über Religionsgrenzen hinweg und dankte den Soldaten für ihren Dienst. Danach wünschte er allen Anwesenden frohe Weihnachten.