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Berlin begrüßt neues Eisbärenjunges: Überlebenschance bei 50 Prozent

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Berlin begrüßt neues Eisbärenjunges: Überlebenschance bei 50 Prozent

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Gerade mal vier Tage alt ist der jüngste Zuwachs im Berliner Tierpark und ungefähr so groß wie ein Meerschweinchen.

Überlebenschance von 50 Prozent

Am Samstag gebar Mutter Tonja ein Eisbärenjunges. Noch ist es sehr empfindlich und hat in den ersten Tagen eine Überlebenschance von gerade mal 50 Prozent. In den kommenden Wochen wird es vorerst bei seiner Mutter in der Wurfhöhle bleiben.

"Die Mutter und ihr Junges haben jetzt absolute Ruhe und das wird auch ´die kommenden sechs Wochen so bleiben. Da geht keiner rein und füttert, dementsprechend füttert dann auch niemand. So ab sechs Wochen wird dann das erste Mal ein Pfleger den Stall betreten. Der erste Tierarzt-Check steht dann so mit acht Wochen an. Das machen wir immer ganz davon abhängig, wie sich Tonja, die Mutter, verhält und was sie zulässt", erklärt Tierpark-Kurator Florian Sicks.

Aufzucht von jungen Eisbären: Kein leichtes Spiel

Die Aufzucht von Eisbären ist alles andere als einfach. Immer wieder waren in den vergangenen Jahren in Zoos Jungtiere gestorben. Weltweite Berühmtheit hatte der mit der Hand aufgezogene Eisbär Knut aus dem Berliner Zoo erlangt, der im Alter von gerade vier Jahren an einer Auto-Immunkrankheit vor den Augen der geschockten Zoobesucher gestorben war.

Erster Ausgang im Frühling geplant

Dem jüngsten Bärenkind geht es vorerst gut. Mutter Tonja hat gut vorgesorgt: von März bis September hat sie 160 Kilogramm zugelegt, um die Wochen nach der Geburt zu überstehen. Wenn alles nach Plan verläuft, können die Besucher hoffen, im Frühjahr einen ersten Blick auf das Jungtier zu erhaschen.