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COP24: Polen will weiter auf Kohle setzen

COP24: Polen will weiter auf Kohle setzen
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Ein Bergleute-Orchester spielte am Dienstag in den Straßen von Kattowitz, der polnischen Stadt, in der diese Woche die UN-Klimakonferenz eröffnet wurde. Die Band aus der Wujek-Mine spielte anlässlich des St. Barbara-Tags, der Schutzpatronin der Bergleute.

Polen setzt weiter auf Kohle

Hier im polnischen Kohlerevier von Kattowitz hofft man, dass die Minen noch eine Weile geöffnet bleiben.

"Soweit ich weiß, werden die Kohlevorkommen noch viele, viele Jahre bestehen. Ich hoffe, dass niemand die Mine über Nacht schließt. Ich halte es für notwendig, ökologisch zu sein und nach anderen Energiequellen zu suchen. Aber nichts, das von einem Tag auf den nächsten geschlossen wird, kann zu einem guten Ergebnis führen", sagt ein Bergmann.

Die nationalkonservative Regierung, die im Gastgeberland des Klimagipfels regiert, will auch in Zukunft auf Kohle setzen. UN-Generalsekretär Antonio Guterres betonte am Dienstag erneut, dass die Nutzung fossiler Energieträger kontinuierlich abnehmen müsse.

Pariser Klimaabkommen mit Leben füllen

Guterres sagte:

"Wir müssen einen Plan verfolgen, in dem die Rolle von Kohle, Öl und Gas abnimmt. Und Kohle ist natürlich von Natur aus sehr reich an Kohlenstoff. Stattdessen brauchen wir einen höheren Anteil an erneuerbaren Energiequellen."

Klimadiplomaten aus 200 Ländern verhandeln in Kattowitz über ein Regelwerk, um das Pariser Klimaabkommen mit Leben zu füllen. Vor allem die Aufteilung der Kosten zwischen Industrie- und Entwicklungsländern gilt als Streitpunkt

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