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14,5 Mio. an Steuern hinterzogen? Shakira jetzt offiziell angeklagt

14,5 Mio. an Steuern hinterzogen? Shakira jetzt offiziell angeklagt
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Gegen den kolumbianischen Star Shakira - mit vollem Namen Shakira Isabel Mebarak Ripoll - wurde schon seit mehr als einem Jahr ermittelt. Es geht um Steuerzahlungen in den Jahren 2012 bis 2014 in Spanien. Jetzt hat die Staatsanwaltschaft Barcelona offiziell Anklage erhoben. Es geht um 14,5 Millionen Euro, die Shakira dem spanischen Fiskus vorenthalten haben soll. Im Januar 2018 wurden die Vorwürfe gegen die Lebensgefährtin des Fußballer Gerard Piqué vom FC Barcelona bekannt.Die beiden haben zwei Söhne zusammen. Der spanische Verteidiger (31) ist in Barcelona geboren und 2008 in seine Heimatstadt zurückgekehrt. Sein Vertrag beim spanischen Spitzenclub läuft bis 2022.

Shakiras Anwälte bestreiten aber, dass der Latino-Pop-Star in den Jahren 2012 bis 2014 ihren Hauptwohnsitz in Spanien hatte - offiziell lebt sie seit 2015 dort. Die spanischen Steuerbehörden meinen aber, Shakira habe schon in den Jahren zuvor mehr als sechs Monate pro Jahr in Katalonien gelebt und hätte deshalb ihre Einkünfte in Spanien versteuern müssen.

Um nicht in Untersuchungshaft zu müssen, soll Sahira 19,4 Mio. Euro an Kaution zahlen.

Die Staatsanwaltschaft gab bekannt, Shakira habe als Wohnsitz die Bahamas angegeben. Die Bahamas zählen zu den Steuerparadiesen. Der Name der 41-jährigen Sängerin tauchte 2017 in den sogenannten "Panama Papers" auf, in denen ein Zusammenschluss von Journalisten dem weltweiten Phänomen der Steuerhinterziehung nachgeforscht hatte.

Die Kolumbianerin versteuert ihre Einnahmen an Musikrechten für Welthits wie "HIps Do't Lie" und "Waka-Waka" über eine Firmen in Malta und Luxemburg.

Auf ihrem Twitter-Konto macht Shakira Werbung für ihre Konzerte, ihre Parfums, aber auch für ihr Engagement bei Wohltätigkeitsorganisationen wie Unicef.

Doch die Anklage wegen Steuerhinterziehung macht weltweit Schlagzeilen.

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