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Trumps Personalkarussell: Auch Innenminister Zinke geht

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US-Präsident Donald Trump tauscht einen weiteren Minister aus. Innenminister Ryan Zinke werde die Regierung zum Jahresende verlassen, teilte Trump auf Twitter mit.

Zinke war unter anderem wegen kostspieliger Reisen in Verruf geraten. Gegen ihn laufen auf Bundesebene Ermittlungen wegen "politischer Aktivitäten" und des Verdachts auf Amtsmissbrauch.

Zinke habe während seiner fast zweijährigen Amtszeit viel erreicht kommentierte Trump, der dem Minister für dessen Dienst für die Nation dankte. Trump will in der kommenden Woche einen Nachfolger benennen.

Zuvor hatte der Präsident erklärt, er werde das Amt des Stabschefs im Weißen Haus kommissarisch mit seinem bisherigen Haushaltsdirektor Mick Mulvaney besetzen.

Der als erzkonservativ geltender Mulvaney folgt auf John Kelly. Den Rückzug seines bisherigen Stabschefs hatte Trump ebenfalls für das Jahresende angekündigt. Trump nannte Kelly einen "großen Patrioten" und dankte ihm für seine Dienste. Der Chef des Stabes im Weißen Haus ist eine Art rechte Hand des Präsidenten.

Mulvaney als Notlösung?

Ob Mulvaney nur eine Übergangslösung sein soll, blieb unklar. Der 51-jährige Republikaner Mulvaney nannte die Ernennung "eine große Ehre". Auf Twitter schrieb er: "Es wird ein tolles 2019!"

Die "New York Times" berichtete, Mulvaney habe den Posten angestrebt. Er habe Trump gegenüber argumentiert, dass er der richtige Mann für den Job sei, weil er die einzige Behörde in der Regierung leite, die nicht in Skandale verwickelt sei.