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559 Tote - 2018 wieder mehr Opfer bei Flugzeug-Unglücken

559 Tote - 2018 wieder mehr Opfer bei Flugzeug-Unglücken
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REUTERS/Beawiharta/File Photo
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Bei Flugzeugunglücken sind 2018 laut Experten wieder deutlich mehr Menschen getötet worden. 189 Menschen kamen allein bei dem Absturz der LionAir-Boeing in Indonesien Ende Oktober 2018 ums Leben. Im Mai 2018 forderte ein Flugzeugabsturz auf Kuba 110 Menschenleben. Schon im April waren beim Absturz einer Militärmaschine in Algerien 257 Menschen getötet worden.

Obwohl die Anzahl der schweren Unfälle in der zivilen Luftfahrt mit 45 fast auf dem Vorjahresstand blieb, kletterte weltweit die Gesamtzahl der Toten von 40 auf nun 559 Menschen.

"Das fast beendete Flugunfalljahr 2018 könnte man gut mit dem Titel «Zurück zur Normalität» überschreiben", sagte der Leiter des Jet Airliner Crash Data Evaluation Centre (JACDEC), Jan-Arwed Richter, der dpa.

Richter verwies darauf, dass das Vorjahr bei der Flugsicherheit in der Weltluftfahrt ein absolutes Ausnahmejahr mit extrem niedrigen Werten bei den Opferzahlen war.

Nach der Analyse des Hamburger JACDEC-Flugunfallbüros für das Luftfahrtmagazin «Aero International» (Januar-Ausgabe) lag die Opferzahl 2018 noch oberhalb des 10-Jahres-Durchschnitts von 448 Toten, aber immerhin noch weit unter dem 25-Jahres-Schnitt von 844 Todesopfern.

Das JACDEC-Büro registriert und analysiert seit knapp 30 Jahren die Unfälle und schweren Zwischenfälle der Zivilluftfahrt. Erfasst werden dabei alle Flugzeuge mit mehr als 5,7 Tonnen Gewicht oder mehr als 19 Sitzen.