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Gelingt der friedliche Machtwechsel in Kinshasa?

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Von Kirsten Ripper mit dpa, Reuters
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Die Wahl eines Nachfolgers von Joseph Kabila bleibt nicht ohne Probleme.

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Mehr als eine Million der 40 Millionen Wahlberechtigten in der Demokratischen Republik Kongo durften an diesem Sonntag nicht wählen. Zudem behinderte Hochwasser die Wahlen eines Nachfolgers von Staatschef Joseph Kabila.

Die Opposition beklagte schon am Wahlsonntag Unregelmäßigkeiten - diese wurden von der Bischofskonferenz des Landes bestätigt.

Der 47-jährige Langzeitherrscher Joseph Kabila - der das Land seit dem Tod seines Vaters 2001 regiert - durfte nicht wieder antreten.

Kabila hat Emmanuel Ramazani Shadary ins Rennen geschickt.

Die aussichtsreichsten der 20 Oppositionskandidaten sind Felix Tshisekedi - der Sohn des verstorbenen Oppositiionspolitikers Etienne Tshisekedi - und Martin Fayulu.

In der Stadt Beni im Osten des zentralafrikanischen Landes durften die Menschen eigentlich nicht abstimmen - offiziell wegen des Ebola-Ausbruchs. Doch in dieser Hochburg der Opposition wurde eine "symbolische Stimmabgabe" organisiert, weil sich die Bewohner nicht damit abfinden wollten, dass sie erst im März wählen sollen, während die Amtseinführung des Präsidenten noch im Januar geplant ist.

Die Ergebnisse für das ganze Land sollen in etwa einer Woche vorliegen.

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