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Blattgold, Schimpftirade und Scherze: Ribéry (35) back to business

Blattgold, Schimpftirade und Scherze: Ribéry (35) back to business
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REUTERS/Andreas Gebert
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Auf Twitter versichert Franck Ribéry (35), es gehe ihm gut, aber es sei an der Zeit zum "serious business" zurückzukehren. Offenbar will der Franzose nach der vom FC Bayern wegen der Schimpftirade auferlegten Strafe aus den Negativschlagzeilen wieder heraus.

Für seine schriftlichen Entgleisungen - die er im Internet auch nach Tagen übrigens nicht gelösht hat (siehe weiter unten)- muss Ribéry laut Sportdirektor Hasan Salihamidzic eine «hohe» Summe bezahlen. «Er hat Worte benutzt, die wir als FC Bayern München nicht akzeptieren können und die Franck als Vorbild und als Spieler des FC Bayern nie benutzen darf», begründete Salihamidzic im Trainingslager des deutschen Rekordmeisters in Katar.

Nach der Berichterstattung über ein teures, mit Blattgold überzogenes Steak, das Ribéry und dessen Sohn während des Urlaubs im Emirat Dubai in einem Edel-Restaurant serviert bekamen, wurde der Familienvater heftig kritisiert. Dabei fand Ribéry, dass auch seine Familie angegriffen worden sei und reagiert allzu heftig.

«Lass uns beginnen mit den Neidern, den Hassern, die sicher durch ein löchriges Kondom entstanden sind. F... Eure Mütter, eure Großmütter und sogar euren Stammbaum», wütete Ribéry aufi Twitter und Instagram. «Ich schulde euch nichts. Meinen Erfolg habe ich Gott zu verdanken, mir und meinen Nächsten, die an mich glauben. Für die anderen, ihr wart nur Kieselsteine in meinen Socken.»

Nachdem Ribéry vor zwei Monaten bereits nach dem Liga-Gipfel in Dortmund (2:3) einen französischen TV-Mitarbeiter beleidigt hatte, reagierte sein Club nun - mit der Geldstrafe für Ribéry.

Sportdirektor Hasan Salihamidzic war bei seinem Statement im Trainingslager alledings bemüht, das Verhalten des Emotionsmenschen Ribéry irgendwie zu entschuldigen. Dieser sei eingeladen worden. Er habe nicht bezahlt. Durch die falsche Darstellung des Sachverhalts sei der Spieler überhaupt erst beschimpft worden, erläuterte der Sportdirektor. Auch die schwangere Ehefrau, Ribérys Kind und die Mutter im Krankenhaus seien beleidigt worden. «Daraufhin hat sich Franck vor seine Familie gestellt, hat sich gewehrt, hat die Familie verteidigt. Da hat er auch jedes Recht dazu, da unterstütze ich den Spieler auch. Leider ist das in einem Punkt total entgleist», sagte der Sportdirektor.

Wie viel der Profi zahlen muss, verriet Salihamidzic nicht. Die Summe werde sehr hoch sein, bemerkte der Sportdirektor nur. «Die Strafe hat er auch akzeptiert.» Die bislang wohl höchste Geldstrafe beim FC Bayern hatte Musterprofi Philipp Lahm im Jahr 2009 zahlen müssen, als er nach einem vereinskritischen Interview mit 50 000 Euro zur Kasse gebeten wurde.

Der türkische Gastronom Nusret Gökçe, der seine Steakzeremonie auch schon vor Fußball-Weltstars wie Lionel Messi oder Cristiano Ronaldo inszeniert hatte, geriet ebenfalls in die Kritik. Im SPIEGEL meint Chefkoch Thomas Bühner, Blattgold schmecke nach nichts undman könne nur hoffen, dass es nicht an den Zähnen kleben bleibe. Im Internet würden 25 Blatt für unter 50 Euro angeboten.

Und auf Twitter gibt es diverse originelle Reaktionen.

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