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Schneemassen: tödliche Gefahr für Skifahrer

Schneemassen: tödliche Gefahr für Skifahrer
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Der ungewöhnlich starke Wintereinbruch beschäftigt die Menschen in Österreich und im Süden Deutschlands weiterhin. Mehrere Menschen haben ihr Leben verloren, das öffentliche Leben ist stark beeinträchtigt.

Wintersportler wurden Opfer der Schneemassen. Nahe der bayerischen Stadt Bad Tölz am Alpenrand wurde ein Skitourengänger von einer Baumkrone erschlagen, die unter der Schneelast gebrochen war. Nahe Turin in Italien verunglückten zwei Bergsteiger. Aber das große Problem sind Lawinen, sie brachten mehreren Skifahrern in Süddeutschland und in Österreich den Tod.

Vor allem Skitourengänger fanden den Tod im Schnee, und das, obwohl sie mit Lawinenausrüstung und teilweise sogar mit Lawinenairbags ausgestattet waren. Deren Luftpolster sollen in einer Lawine die Überlebenschancen erhöhen, da Skifahrer durch sie eher nahe der Oberfläche einer Lawine zu liegen kommen. Einige der Opfer ihnen waren offenbar außerhalb markierter und gesicherter Routen unterweg.

Roland Ampenberger von der Bergwacht in Bayern sprach von Lawinenwarnstufe 4, er warnte vor allem vor der Gefahr von Lawinen auf ungesicherten Skipisten.

Aber auch die staatliche Infrastruktur steht still. In vielen Schulen wurden die Weihnachtsferien kurzerhand verlängert. Der öffentliche Nahverkehr kam teilweise zum Erliegen, im Fernverkehr der Bahn und am Münchner Flughafen gab es zunächst aber keine Probleme. Unterdessen musste der Musiker DJ Ötzi seinen "Gipfeltour"-Start verschieben. Die Hütte bei Saalbach-Hinterglemm, in der er sein Auftaktkonzert spielen wollte, war wegen Lawinengefahr und gesperrter Straßen nicht erreichbar.

Und obwohl es am Dienstag wahrscheinlich weniger schneit, ist die Gefahr noch nicht gebannt. Für Mittwoch wird wieder starker Schneefall in den Alpen vorhergesagt. Schon am Dienstag wird unterdessen in Sachsen starker Schneefall erwartet.

Und selbst im Flachland macht das Wetter den Menschen zu schaffen: An der Nordsee warnen die Behörden vor der Gefahr einer Sturmflut.

Weitere Informationen

Der europäische Lawinenwarndienst hält Links zu regionalen Lawinenwarnungen bereit