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Mazedonien: Griechen kämpfen für „heiligen Namen“

Mazedonien: Griechen kämpfen für „heiligen Namen“
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Bei einer Kundgebung gegen das Abkommen im Namensstreit mit Mazedonien ist es in Athen zu tätlichen Auseinandersetzungen zwischen gewaltbereiten Demonstranten und der Polizei gekommen. Überwiegend verlief die Veranstaltung aber friedlich. Das Nachbarland soll in Nord-Mazedonien umbenannt werden, ein entsprechendes Abkommen handelte Ministerpräsident Alexis Tsipras mit der früheren jugoslawischen Teilrepublik aus.

Der Streit geht auf die Namensgleichheit mit einer nordgriechischen Provinz zurück. Die Demonstranten lehnen auch die Bezeichnung Nord-Mazedonien für das Nachbarland ab. In Mazedonien ist das Abkommen bereits ratifiziert worden, das griechische Parlament soll in der kommenden Woche darüber abstimmen.

„Im Gegensatz zu den Aussagen des Ministerpräsidenten sind wir sehr wohl berechtigt, über den Namen unseres Nachbarlandes in einer Volksbefragung abzustimmen.“

„Für Mazedonien wurde Blut vergossen. Wir geben nicht einen einzigen Buchstaben dieses heiligen Namens ab.“

„Das schadet unserem Land. Es ist gut, den Namensstreit zu beenden, aber zu unseren Bedingungen und zum Wohl unseres Landes.“

euronews-Reporter Ioannis Karagiorgas kommentiert:

„Hunderttausende Griechen versammelten sich vor dem griechischen Parlament in Athen. Sie fordern eine Volksbefragung über das Abkommen im Namensstreit. Sie sagen, dass sie bis zum Ende kämpfen werden.“