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Auch Berlin und Wien erkennen Guaidó als Interimspräsidenten an

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Spanien erkennt Juan Guaidó als Präsidenten von Venezuela an, das hat Ministerpräsident Sanchez in Madrid erklärt. Dann zogen mehrere andere EU-Staaten - darunter Deutschland und Österreich - nach und bestätigten ihre Anerkennung Guiados als Übergangspräsidenten - bis es Neuwahlen gebe.

In Berlin erkannte die stellvertrende Regierungssprecherin Guiado im Namen der deutschen Regierung als Interiumspräsidenten an.

"Bis gestern ist keine Wahl für eine Präsidentschaft ausgerufen worden. Deshalb ist jetzt Guaidó die Person, mit der wir darüber reden und von der wir erwarten, dass sie einen Wahlprozess möglichst schnell initiiert», sagte Merkel am Montag nach einem Gespräch mit dem japanischen Ministerpräsidenten Shinzo Abe in Tokio.

Und für diese Aufgabe sei Guaidó «der legitime Interimspräsident aus deutscher Sicht und aus Sicht vieler europäischer Partner», sagte Merkel. Sie ergänzte: «Wir hoffen, dass dieser Prozess sich möglichst kurz und natürlich friedlich gestaltet.»

Der britische Außenminister Jeremy Hunt schrieb auf Twitter, sein Land schließe sich den EU-Alliierten an.

Mehrere EU-Staaten - darunter Spanien, Frankreich und Deutschland - hatten dem Staatschef von Venezuela Nicolas Maduro bis zum gerade vergangenen Sonntag Zeit gegeben, um Präsidentschaftswahlen zu organisieren. Maduro lehnte diese ab. Er stelllte lediglich Parlamentswahlen in Aussicht.

Als erstes Land hatten die USA Juan Guaidó als Präsidenten von Venezuela anerkannt. Im Interview mit CBS sagte US-Präsident Donald Trump, alle Optionen liegen auf dem Tisch - auch die einer Militärintervention in Venezuela.

euronews hat die Ansprache von Pedro Sanchez an diesem Montagvormittag live übertragen.