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Venezuela-Kontaktgruppe fordert Neuwahlen

Venezuela-Kontaktgruppe fordert Neuwahlen
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In Uruguay hat eine Reihe erster Treffen der internationalen Kontaktgruppe zwischen Vertretern der Europäischen Union und lateinamerikanischer Staaten mit dem Ziel begonnen, eine friedliche Lösung für die Krise in Venezuela zu finden.

Zur Kontaktgruppe gehören die EU als Organisation, Deutschland, Frankreich, Italien, die Niederlande, Portugal, Spanien, Schweden und Großbritannien, Bolivien, Costa Rica, Ecuador und Uruguay.

Die Gruppe will über freie Neuwahlen einen Ausweg suchen. Venezuelas Präsident Nicolás Maduro lehnt Wahlen ab, bat mittlerweile aber ebenfalls um Hilfe bei der Beilegung der Krise.

Die EU-Außenbeauftragte, Federica Mogherini, forderte freie Wahlen und mahnte die Lösung der humanitären Krise an, von der Millionen Menschen betroffen seien.

"Es ist entscheidend, die Demokratie in allen Bereichen vollständig wiederherzustellen, einschließlich Rechtsstaatlichkeit, Gewaltenteilung und Achtung des Verfassungsauftrags der Institutionen, besonders der demokratisch gewählten Nationalversammlung. Die Kontaktgruppe bestätigt ihre Zusage, im Notfall mehr Hilfe zu mobilisieren und ihre Umsetzung mit dem Sonderbeauftragten der Weltflüchtlingsorganisation zu koordinieren."

Die Rücktrittsforderungen an Präsident Maduro werden lauter, die EU hat nach den USA den Oppositionsführer Juan Guaido als Interimspräsident anerkannt. Maduro weigert sich, seinen Platz für eine Marionette der USA zu räumen wie er sagt.

An der Grenze zwischen Kolumbien und Venezuela treffen die ersten Lastwagen mit humanitärer Hilfe ein. In der Grenzstadt Cucuta hoffen die verzweifelten Venezolaner darauf, Präsident Nicolas Maduro möge die von ihm geschlossene Grenze öffnen, während Offizielle auf Anweisungen zur Verteilung der Lebensmittel und Medikamente warten.