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Berlinale: Netflix-Streit wegen „Elisa und Marcela“

Berlinale: Netflix-Streit wegen „Elisa und Marcela“
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Von Euronews
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Der Wettbewerbsfilm der Spanierin Isabel Coixet ist eine Netflix-Produktion: Dass der Streifen bei den Internationalen Filmfestspielen Berlin gezeigt wird, gefällt deshalb nicht jedem.

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Der Film „Elisa und Marcela“ sorgt bei der Berlinale für Schlagzeilen: Weil er die erste überlieferte gleichgeschlechtliche Ehe in Spanien überhaupt beschreibt, aber auch weil es sich um eine Netflix-Produktion handelt. Das sorgt für Gesprächsstoff. Isabel Coixet, die Macherin des Wettbewerbsstreifens, fühlt sich angegriffen:

„Mir erscheint das wie fehlender Respekt den Filmfestspielen, dem Film, der Arbeit der Schauspieler, der Produktionsfirma und meiner Arbeit gegenüber. Es ist die Vermutung, dass wir eine Art Mafia sind, dass wir versuchen, die Menschen hereinzulegen und unseren Film einzuschmuggeln. Doch so ist es nicht und das sollten sie wissen. Doch wenn sie das nicht wissen oder nicht akzeptieren wollen, ist das ihr Problem“, so Coixet.

Was sagt Berlinale-Direktor Dieter Kosslick zur Netflix-Streitfrage? „Für uns war ja nur wichtig, dass wir eine schriftliche Bestätigung haben, dass der Film im Kino gezeigt wird. (...) Aber ich verstehe die Position der Kinobesitzer. Das muss filmpolitisch geklärt werden, nicht auf dem Rücken von den Künstlern und den Filmemachern, das ist eine andere Geschichte“, so Kosslick.

Natalia de Molina und Greta Fernández spielen die Hauptrollen. Die beiden Titelheldinnen Elisa und Marcela heirateten um 1900 - ungeachtet der Anfeindungen ihres Umfeldes.

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