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Klimawandel Dänemark: Baumsterben zwingt Waldbesitzer zum Umdenken

Klimawandel Dänemark: Baumsterben zwingt Waldbesitzer zum Umdenken
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Der Klimawandel sorgt nicht nur für extreme Wetterlagen - er hat auch direkte Auswirkungen auf Ökosysteme. So wie in Dänemark, wo der Export von Weihnachtsbäumen ein wichtiges Geschäft ist.

Wegen des ungewöhnlich trockenen Sommers starben allein im vergangenen Jahr ein Drittel der neu gepflanzten Nadelbäume dieser Schonung:

Michael Gehlert, Förster "Silviculturists", West Jutland erklärt: "Im Sommer 2018 sind rund 30-40 Prozent der Bäume komplett vertrocknet."

Doch das Problem ist nicht auf diese Schonung beschränkt. Forscher der Universität Kopenhagen haben die Auswirkungen des ausnehmend trockenen Sommers auf nationaler Ebene untersucht:

"Rund 2,5 Millionen kleiner Weihnachtsbäume sind einfach vertrocknet, von den 15 Millionen, die wir in einem Jahr angepflanzt hatten. Und im Wald sind es hunderttausende von winzigen Pflanzen, die einfach verdorrten", so Iben Margrethe Thomsen Chefberaterin Universität Kopenhagen.

Die Wetterextreme haben auch negative Auswirkungen auf Jahrhunderte alte Bäume. Kleine Verfärbungen im Holz, die man erst nach dem Fällen sieht - und die von der Trockenheit herrühren - machen die Stämme für die Holz- und Möbelindustrie wertlos. Sie können dann nur noch für ein Zehntel des Preises - als Feuerholz -verkauft werden. Ein Trend, der die dänischen Waldbesitzer zum Umdenken zwingt. Sie überlegen, zukünftig auf robustere Baumarten umzusteigen.

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