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Guaidó-Show? Übergangspräsident gibt sich kämpferisch

Guaidó-Show? Übergangspräsident gibt sich kämpferisch
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REUTERS/Carlos Garcia Rawlins
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Nach seiner Auslandsreise ist der selbst ernannte Übergangspräsident von Venezuela, Juan Guaidó, wieder nach Caracas zurückgekehrt. Vom Flughafen, wo ihn einige Journalisten mit "Willkommen, Herr Präsident" begrüten, fuhr er gleich zu einem Platz in der venezolanischen Hauptstadt, auf dem sich Tausende seiner Anhänger versammelt hatten.

"Ich möchte Euch, das Volk von Venezuela, fragen: "Gibt es hier einen Hauch von Angst? Wir werden alle bedroht. Man hat mir mit Gefängnis und mit dem Tod gedroht. Ich will Euch aber sagen: Man wird uns nicht einschüchtern können. Wir lassen uns nicht verfolgen oder bedrohen. Wir sind hier und stärker vereint denn je. Wir sind hier und stärker denn je."

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Fabiana Rosales, Guiados Frau, mit dem ÜbergangspräsidentenREUTERS/Carlos Garcia Rawlins

"Hier ist Euer Präsident"

"Hier ist Euer Präsident", erklärte Guaidó.

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Er bestieg sogar ein GerüstREUTERS/Manaure Quintero

Schon auf dem Flug von Kolumbien über Panama hatte er - in Anlehnung an Barack Obamas "Yes we can" - die Venezolaner an Bord die Frage, ob sie es schaffen würden, sich vom "Hochstapler" Maduro zu befreien, mit "Sí se puede!" beantworten lassen.

In den vergangenen Tagen war Guaidó durch Südamerika gereist, um für Unterstützung für seine Gegenregierung zu werben.

Im laufenden Machtkampf ist Guaidós Rückkehr eine Provokation für den Staatschef Nicolás Maduro. Wegen einer Ausreisesperre hätte Guaidó das Land eigentlich gar nicht verlassen dürfen.

US-Außenminister Mike Pompeo begrüßte die Rückkehr Guaidós nach Caracas und sicherte ihm die weitere Unterstützung Washingtons zu.

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